Hallo Freunde, den meisten haben wir ja schon von unserem New York Trip erzählt, hier kommen endlich die Bilder...

Da wir zum erstenmal in New York waren, haben wir uns auf alles gestürzt, was uns in den Weg kam, zusammen über 1800 Fotos gemacht, sind Tage gelaufen, haben geschwitzt, Sonnenbrand und Rückenschäden in Kauf genommen, um Euch nun endlich diese Auswahl an Fotos präsentieren zu können...;-)


Planungsgrundlage war der New York Pass.
Für 7 Tage kostet er 165$ und beinhaltet die meisten Sehenswürdigkeiten.

Wenn man viel unternimmt, rechnet sich der Pass bereits nach 3 Tagen...

Ein weiterer Vorteil: Man muss sich fast nirgends anstellen, sondern benutzt die Fast Track oder VIP Lines...

 

Grauer Himmel und Regen über Berlin am Tag unserer Abreise - wie gewohnt...


takeoff run...


...und airborne - wir lassen Kurt-Schumacher-Damm und Julius-Leber-Kaserne unter uns.


im Reiseflug...


Ich liebe dieses Flugzeugessen...


8h10min später befinden wir uns schon im Anflug auf Newark, vorbei an der erst im März fertiggestellten Red Bull Arena.


Das Wetter bei unserer Ankunft: warm und bedeckt...hmm, unser Shuttlebus soll hier auch irgendwo losfahren..
Aber irgendwie fahren die alle vorbei....


Nach 20min Warten nimmt uns doch noch ein Bus mit, mal schauen, wo er hinfährt...Auf der Fahrt nach Manhattan können wir aus der Ferne schon die Skyline ausmachen.


Und auf einmal sind wir mitten drin im Big Apple...

Die Menschen, der Verkehr und die Geschwindigkeit dieser Metropole sind beispiellos und für die nächsten Tage sollten wir eine Stadt der Superlative kennenlernen...


eine Stadt der ewigen Rush Hour...


eine Stadt, in der man an jeder Ecke hingewiesen wird, wo man sich aufhält...


...eine Stadt, deren Gebäude man aus dem Kino kennt...

 

...in der die Automobile Zahlenschlösser haben...


...in der die Soldaten noch stolz sind....


...und in der es die schwindelerregendsten Häuserschluchten gibt...


Extreme wohin man schaut.


Harlem liegt nördlich vom Central Park und war ursprünglich für unsere Unterkunft vorgesehen. Ein Pleite gegangenes Hostel war dann Ursache dafür, dass wir eine Woche in "Hell's Kitchen" wohnen durften...


 

Übrigens trifft man in dieser Stadt an jeder zweiten Ecke auf prominente Persönlichkeiten ...


...vor allem bei Madame Tussauds in der 42nd Street..


manche wirken täuschend echt, andere weniger...;-)


Die Subway ist unser Hauptfortbewegungsmittel. Für 27$ pro Person (leider nicht im New York Pass enthalten) gibt es die 7-day-Metro-Card und damit liegen wir 15% unter Berliner Niveau..(!)


Eine Besonderheit bei viergleisigen Abschnitten stellt der Einsatz von 'local trains' und 'express trains' dar, wodurch richtungsgleiches Überholen ermöglicht wird. Da die 'express trains' nur an jeder vierten bis sechsten Station halten, muss man allerdings aufpassen, in welchen Zug man steigt...


die Bahnhöfe sind heiß, die Züge kalt, laut und schnell...



Wir befinden uns hier im 70. Stock des GE Buildings vom Rockefeller Center, 259 Meter über NN...


Da wir nicht wissen, ob das schöne Wetter anhält, nutzen wir einen der ersten Tage, um die Aussicht von hier oben zu geniessen. Die Sicht ist gut und wir sind überwältigt von dieser eigentlich doch recht übersichtlichen Stadt...


"Top of the Rocks" ist in der Tat eine lohnenswerte Alternative zum Empire State Building, denn hier oben hat man Platz und kommt sich nicht vor wie in einer Sardinenbüchse, wie wir es später noch auf dem Empire State Building erleben sollten...


Es gibt zwei Aussichtsplattformen, von denen die untere mit einer Glaswand umgeben ist...


 

Upper West Side mit George Washington Bridge im Hintergrund.


 

 

 

mit Verrazano-Narrows Bridge im Hintergrund...


 

 

Die Kleinwagenklasse entfällt hier komplett, Stretchcars hingegen gibt es zum Abwinken...


 

Nachts sehenswerter als am Tage: der Times Square...


Tempo...


 

Ghost crossing....


Wer die genaue Zeit braucht, sollte sich nicht auf diese beiden Uhren verlassen, die den Seiteneingang eines großen Hotels
schmücken...


Dieses Äffchen ist auch ein Einwohner New Yorks...


..es wohnt im Central Park Zoo, der kleiner als der Bronx Zoo ist, dafür aber äußerst zentral gelegen.


Nach dem Bad im Wasser folgt das Sonnenbad.


Der Central Park - er ist so groß, dass wir für eine Durchquerung mit dem Fahrrad (Achtung: Radfahren ist nur auf den 'Drives' erlaubt) von Süd nach Nord und zurück 1,5 Stunden brauchen. Hier der Blick auf die Upper West Side...


Und die Sportplätze im Südteil mit Blick auf das Essex Hotel in der 59sten...


Das Solomon R. Guggenheim Museum an der Upper East Side (Frank Lloyd Wright)...


Ein beeindruckendes Gebäude, von Innen wie von Aussen. 1-2 Stunden braucht man für die Ausstellungen.


...ach so, und Fotografieren ist VERBOTEN!!!...;-)


so, wo geht's jetzt raus??


Die Religion spielt in der Architektur der Weltstadt eine große Rolle - immer wieder entdeckt man Kirchen zwischen den Hochhäusern; rechts daneben übrigens das "Ghostbusters Building" aus dem gleichnamigen Film... (55 Central Park West)


 

Parkraum ist knapp und alles andere als billig und wer unbebauten Grund besitzt, für den ist doch eigentlich klar, was er macht, oder...??


Ein paar Feuerleiter Impressionen...

 

 

 

 

Zeitung gefällig..?


Ein weiterer Punkt auf unserer Must-see-Liste war das Intrepid Sea Air & Space Museum. Der zum Museum umgebaute Flugzeugträger USS Intrepid liegt am Ufer des Hudson River.


Das Highlight ist ohne Zweifel die am Pier ausgestellte British Airways Concorde G-BOAD, die nach über 23.000 Flugstunden hier ihre Ruhe gefunden hat.


Und so haben die 90-100 Passagiere gesessen, die 6000$ für eine Atlantiküberquerung ausgegeben haben...


12th Avenue und Hudson in der Mittagshitze...


Eine Rundfahrt mit dem Boot darf natürlich nicht fehlen...


...und vom Wasser aus betrachtet wirkt Manhattan tatsächlich ganz anders.


World Financial Center Plaza, genau dahinter standen früher die Zwillingstürme.


Wir sind nicht die einzigen auf dem Wasser , manch einer hat leichte Schlagseite...


"Miss Liberty" nehmen wir sozusagen im Vorbeifahren mit. Seit 2004 teilweise wieder für den Publikumsverkehr geöffnet, trohnt sie 90 Meter über der Upper New York Bay...


Nach Süden hin fällt der Blick unweigerlich auf die Verrazano-Narrows-Bridge. Sie verbindet Staten Island und Brooklyn und ist Startpunkt für den New York Marathon...


auch per Segelboot lassen sich die Sehenswürdigkeiten erkunden...


...und natürlich auch aus der Luft. Am East River Pier 6 starten die Helikopter Touren, die meist nur 6-8 Minuten dauern und völlig überteuert sind...


Brooklyn Bridge...


...ein Stück nördlicher die Manhattan Bridge....


...und die dazugehörige Ausfahrt aus der unteren Ebene auf der Westseite.


Am Ufer des East River steht das Pepsi-Cola Markenzeichen aus den 20er Jahren und das wird, auch wenn sich die Kokurrenz aus Atlanta ärgern mag, auch so bleiben: Es steht unter Denkmalschutz!


Was macht ein gestresster Manager in seiner Feizeit??


 

Hinter dieser dezenten Yacht verbirgt sich nicht etwa ein Vogelkäfig, sonder der Chelsea Piers Golf Club..(!)


 

Das eine oder andere Dach...


...muss für die eine oder andere Party herhalten...


 

Chesley Sullenberger hat wohl nirgendwo einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen als bei den New Yorkern selber...


Seitenstrasse in Chelsea...


 

 

Dieser kleine Kerl hätte wohl gute Chancen auf eine vordere Platzierung beim "World's Ugliest Dog Contest", der jährlich in Californien ausgetragen wird...


10th Avenue, Chelsea...


Wolkenkratzerensemble mit Radio City Music Hall in der 6th Avenue...


Die Farbe kennt man doch...


7th Avenue


Ein Platz an der Sonne...


Moshe's Falafel in der 46sten - manche reden vom besten Falafel der Stadt...


Hmmm...irgenwie fehlt da was..;-)


Coney Island - Strandbad und Vergnügungsviertel zugleich; Anziehungspunkt für Touristen wie auch für Außenseiter. Und wo sonst kann man mit der U-Bahn bis an den Atlantik fahren..?


 

Wer schon mal in New York war, wird es erkennen: Das Flatiron Building...


Es gehört wohl zu den bekanntesten Häusern der Stadt. 1902 erbaut, ziert es die Ecke Broadway und 5th Avenue...


"Hey Taxy"


Ladenwäsche in der Fulton Street...


eindrucksvolle Adresse...


Häuserschluchten im Financial District...


Tiffany's in der Wall Street...


Auf Preise in der Auslage wird hier gänzlich verzichtet.


Die Fassade der New Yorker Börse.


 

Im Civic Center - links das New York Couty Courthouse, der Sitz des Bezirksgerichtes. Rechts daneben das Bundesgericht (U.S. Courthouse)...


 

Das Lincoln Center Theater, links davon die Metropolitan Opera...


William H. Seward, vor 150 Jahren Aussenminister, wacht über den Südwest-Eingang des Madison Square Parks.


In den Parks und Grünanlagen gibt es so viel Eichhörnchen, wie wir vorher noch nie gesehen haben... Sie sind so zahm, dass sie den Besuchern aus der Hand fressen.


Was soll man an einem sonnigen 30-Grad Tag sonst noch machen? Klar - in der Mittagshitze zu Fuß über die Brooklyn Bridge... Taktisch sinnvoll haben sich alle 100 Meter Getränkehändler postiert.


Aber der Blick entschädigt mal wieder - zwischen der Südspitze Manhattans und Liberty Island summt und brummt es den ganzen Tag.


Als eine der ältesten Hängebrücken der USA überspannt sie mit über 1,8 km den East River...


Doch noch ein schattiges Plätzchen gefunden. Zurück ging es dann übrigens mit der Subway...

 




Wir sind in Brooklyn und weil es nur einen Katzensprung entfernt ist, gönnen wir uns noch den bekannten Blick auf die Manhattan Bridge durch die Wahington Street. Den meisten dürfte die Ansicht von diesem Filmplakat bekannt sein...

 

Chinatown - geschlossene Gesellschaft mitten in Manhattan...


Alles klar..??


Wer mag mal reingreifen??


Mit Englisch kommt man hier nicht immer weiter... Der Stadtteil beherbergt etwa die Hälfte der 300.000 chinesischen Einwohner New Yorks und ist die größte Ansiedlung von Chinesen außerhalb Asiens..(!)


Blick durch den Ausläufer der Manhattan Bridge...


Mit Chryser Building im Hintergrund...


 

Einen halben Tag widmen wir dem MOMA. Der Umfang dieser Sammlung mit Sonderausstellungen ist immens und kaum an einem Tag zu bewältigen...


 

 

 

 

Ein Apple im Big Apple...Der Abstecher zu dem etwas anderen Computerladen muss natürlich sein und es ist unglaublich, was für Menschenmassen hier durchströmen...


Die gesamte Produktpalette gilt es auszuprobieren...


ein Vehikel, dessen goldene Zeiten wohl vorbei sein dürften...


Auch alt, aber noch voll im Einsatz: die orange-gelben Schulbusse...


Seit einem Jahr öffentlich zugänglich ist der High-Line-Park. Eine grüne Oase auf einer alten Hochbahntrasse mitten in Manhattans Westen, kostenlos und allen zugänglich, die stetig erweitert wird...


Ein Besuch lohnt sich allemal; der erhöhte Betrachtungswinkel eröffnet neue Perspektiven und es macht Spaß, die Strecke abzulaufen...


der Bryant Park liegt an der 42nd St / 6th Avenue...


 

Wir kommen zum Grand Central Terminal. Man ahnt nicht unbedingt, dass sich hinter der Fassade einer der größten Bahnhöfe der Welt verbirgt...


 

schon die riesigen Kronleuchter in der Eingangshalle bieten dem Besucher einen besonderen Blickfang...

 

Die Haupthalle ist gigantisch. Ein New Yorker Fotograf steht neben mir und macht eine 6-Minuten-Belichtung auf der die Halle dann menschenleer erscheinen wird. Er erzählt uns, dass der von früher bekannte Effekt mit den Sonnenstrahlen wie auf diesem Bild seit dem Rauchverbot leider nicht mehr möglich ist.


und im Querformat...


Derzeit das höchste Gebäude New Yorks: das Empire State Building an der 5th Avenue. 381 Meter hoch, 73 Aufzüge, 1100 Toiletten...rechts die bescheidene Eingangshalle!


Zur blauen Stunde sind wir dann auf der Aussichtsplattform, die völlig überfüllt ist. Will man einen Platz mit Aussicht, muss man sich mehrere Minuten anstellen. Die Sonne hatte sich leider ein bisschen schnell verzogen - hier der Blick nach Westen auf New Jersey.


East River, Queens, links quer zum Wasser das Hauptquartier der Vereinten Nationen.


 

Durch die langen Wartezeiten verbringen wir über eine Stunde auf der Plattform und bekommen so wenigsten noch ein paar Nachtimpressionen mit auf den Weg...


Links das GE Building vom Rockefeller Center, auf dem wir ein paar Tage vorher die Aussicht geniessen durften. Rechts das Art-déco-Diadem des Chrysler Building, das sich unverkennbar über das nächtliche New York erhebt.

 

 

 

Chrysler Building, rechts daneben der schwarze Trump Tower. Im Hintergrund Roosevelt Island mit Queensboro Bridge.


Am Ground Zero erwartet einen im Moment außer einem Bauzaun und ein paar Kränen nicht viel. Derzeit entsteht hier das neue World Trade Center aus 4 Towern. Hier der Blick von Westen...


...und eine andere Ansicht aus der Church Street. Neben dem neuen WTC entsteht das 'National September 11 Memorial & Museum' - wer sich für den Baufortschritt und die Planung interessiert, dem sei diese Seite empfohlen.


 

 

Ein unmittelbarer Zeuge der Anschläge von 9/11 ist dieser Bronzeglobus (auch 'The Sphere' genannt), der genau zwischen den beiden Türmen des alten WTC stand. Ursprünglich dem Weltfrieden durch Handel gewidmet, stellt er heute ein Mahnmal an die Anschläge dar und soll nach Fertigstellung des neuen WTC dorthin zurückgebracht werden.


fürs Familienalbum..:-)


Wir mieten uns 2 Fahrräder und fahren die Uferpromenade am Hudson River in Richtung Norden. Sie ist schön angelegt und scheint endlos zu sein...


Wer mag, kann hier am Wasser Tennis spielen...


Puh, erstmal abkühlen...;-)


Art in the Park - City Hall Park...


 

in unserem alten New York Stadtplan aus den Neunzigern stimmten so einige Strassennamen nicht mehr...


Ohne dies geplant zu haben, erleben wir "Das Sonnenwunder von New York", auch "Manhattenhenge" genannt... Diese Naturerscheinung ereignet sich zweimal im Jahr an je zwei Tagen. Die untergehende Sonne ist zu diesem Zeitpunkt genau mit der Achse der ost-west verlaufenden Straßen ausgerichtet...


Wenn das Wetter mitspielt, erlebt man an diesen Tagen wirklich phantastische Lichtstimmungen in den Häuserschluchten und die New Yorker und Touristen scheinen sich für die anderen Dinge kaum noch zu interessieren...


 

Straßenszene am Times Square...


Auf der Fahrt zum Flughafen unterqueren wir den Hudson durch den Lincoln-Tunnel, der Manhattan mit New Jersey verbindet. Mit 120.000 Kraftfahrzeugen pro Tag einer der meistbefahrenen Tunnel der Welt - leider nicht immer so frei wie hier.


Bei unserer Abreise bestätigt sich noch eine Legende: Es gibt ihn also doch, den Marlboro Man...


Nach sieben schönen, erlebnisreichen aber auch anstrengenden und sehr warmen Tagen fliegen wir dem Sonnenuntergang entgegen in Richtung Heimat. Die eigentliche Hitzewelle sollte New York glücklicherweise erst vier Wochen später treffen, von der Ungezieferplage sechs Wochen später ganz zu schweigen...